Kultstätten 2013 [Kalender], Rezension

Imposante Kultstätten: Natur- und Kulturwunder

Kultstatten

Ungewöhnliche Felsformationen, Steinwiesen, majestätische Berge, Sakralbauten – es gibt viele heilige Orte aus der Vor- und Frühgeschichte. Sie wurden verehrt und angebetet oder dienten als Schauplätze für bestimmte Zeremonien und Rituale. Diese besonderen, geschichtsträchtigen Stätten existieren auf sämtlichen Kontinenten. Bis heute üben sie eine nahezu magische Anziehungskraft auf die Menschen aus: Als spirituelle Denkmäler bieten sie Zugang zu vorchristlichen Religionen und öffnen den Zugang zu den großen Mythen der Menschheit. Sie sind zeitlose Beweise für das Bedürfnis der Menschen, auf der Erde Spuren zu hinterlassen und ihrem Dasein Sinn und Bedeutung zu verleihen.

Dieser Kalender vereint zwölf zutiefst beeindruckende Aufnahmen unterschiedlicher Fotografen. Dabei sind bekannte Kultstätten wie der Ayers Rock/Uluru, der sich mit rund neun Kilometern Umfang fast in der Mitte Australiens befindet. Auch das Taj Mahal, Stonehenge oder die Sphinx bei den Pyramiden von Gizeh fehlen natürlich nicht. Beeindruckend erstrahlt der Pyramidentempel Phnom Bekheng nahe Siem Reap im rötlichen Licht. In Kalifornien lassen sich indianische Petrogyphen – in Stein gearbeitete Felsbilder aus prähistorischer Zeit – bewundern. All das erfüllt beim Betrachten mit Bewunderung und tiefer Ehrfurcht.

Es sind eindrucksvolle Fotografien höchster Qualität und Brillanz, die einzigartige Welten und Kulturen lebendig werden lassen. Die gewählten Lichtstimmungen, Perspektiven und Ausschnitte machen sie zu Meisterwerken an der heimischen Wand. Das Kalendarium ist sehr dezent am unteren Rand angebracht. So lenkt wirklich nichts von den gewaltigen Aufnahmen ab.

Besondere Erwähnung verdient das letzte Kalenderblatt, das vielfältige Informationen rund um die Kultorte bietet und eine überaus fesselnde Lektüre darstellt. Wer sich für die Hintergründe interessiert, wird hier fündig: Auf einer Weltkarte sind sämtliche Kultstätten eingezeichnet. Darunter sind die Aufnahmen in kleinem Format mit informativen Begleittexten zu finden.

Im Einzelnen:

Januar: Indianische Petroglyphen, Owens Valley, Sierra Nevada Valley, Kalifornien, USA
(Micha Pawlitzki)

Februar: Taj Mahal, Agra, Indien
(Macduff Everton)

März: Machu Picchu, Peru
(Getty Images/B. Holland)

April: Nohoch-Mul-Pyramide, Regenwald von Quintana Roo, Mexiko
(Macduff Everton)

Mai: Tempel Sethos I. in Abydos, Ägypten
(Getty Images/Michael Snell)

Juni: Tempel Phnom Bakheng, Kambodscha
(Bruno Morandi)

Juli: Sphinx bei den Pyramiden von Gizeh, Ägypten
(Sandro Vannini/Corbis)

August: Ayers Rock, Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark, Australien
(Tim Acker/Auscape/Minden Pictures)

September: Maya Tempelstätte von Tulum, Quintana Roo, Mexiko
(Macduff Everton)

Oktober: Steinwiese von Callanish, Schottland
(Getty Images/Robert Harding World Imagery)

November: Chenadorje-Berge, Provinz Sichuan, Tibet, China
(Getty Images/Dario Mitidieri)

Dezember: Stonehenge, Wiltshire, England
(Tom Mackie)

Diesem Kalender mit Worten gerecht zu werden, ist nicht einfach: Er ist ein absolutes Schmuckstück! Edel, hochwertig, durchdacht. Das gewählte Papier ist stabil und schwer; eine so hochwertige, metallische Aufhängung habe ich bislang noch nie bei einem Kalender gesehen und dank der “Aufhängehilfe” lässt er sich mühelos an der Wand platzieren.

Absoluter Kauftipp für Menschen, die anspruchsvolle Fotografien schätzen!

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Heye Verlag

  • Kalender: 14 Seiten
  • Verlag: Heye (30. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3840117127
  • Größe: 104 x 54,4 x 4,3 cm

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Categories: Kalender

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